Aktuelles Gemeindeleben

Zum 1. Mai 2021 übernimmt Pastor Horst Busch die Vakanzvertretung in unserer Kirchengemeinde

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Kein Brot – das ist hart

Am Mittwochnachmittag konnte Pastor Burkhard Westphal und Kirchenvorsteher*innen 26 Andachtsgäste in der großen Johannes-der-Täufer-Kirche begrüßen. Da sich Senioren seit über einem Jahr nicht mehr im Gemeindesaal  an Nachmittagen begegnen konnten, entstand im Kirchenvorstand die Idee einer Seniorenandacht.

Zum Thema „Lebensbrot“ gestaltete  der Dorfpastor unterschiedliche Brotgeschichten. Gewiss könnten die Senioren aus ihrem Leben ähnliche Geschichten berichten. Aber die Hygieneordnung der Pandemie lässt einen Gesprächsaustausch nicht zu.

Die Reaktion eines Teilnehmers war am Ausgang: „Es stimmt, was der Pastor veranschaulichte. Denn in einem Beispiel erzählte er davon, dass jemand sagte: ‚Das Brot ist aber hart.‘ Darauf erwiderte jemand: ‚Brot ist nicht hart. Kein Brot – das ist hart.‘ Somit wurden die Brotworte Jesu aus dem Johannesevangelium, Kapitel 6 gelesen: „Ich bin das Brot des Lebens.“ Am Ausgang erhielt jeder Andachtsgast ein Päckchen mit drei verpackten Brotscheiben, gesponsert von Bäckerei Voss-Döring aus Sulingen.

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Ein Platz von Gott

Nach zehn Wochen gab es wieder den ersten Gottesdienst in der Johannes-der-Täufer Kirche zu Mellinghausen. Unser Pastor hat aus diesem Zeitraum alle Trauerfamilien zu einem „Trauersonntag in die Gemeinde“ eingeladen. Pate stand das Lied von Herbert Grönemeyer „Ein Stück Himmel … ein Platz von Gott. Somit standen im Altarraum Stühle mit Namenschilder und Blumen. Dazu wurden während der Lesung der Namen und  Bibelsprüchen, die Grundlage der jeweiligen Trauergottesdienste waren, Kerzen auf den Stühlen gestellt.

Am Sonntag, den 14. März um 10.00 Uhr heißt in der Mellinghäuser Kirche: „Wenn das Weizenkorn …“ Jeder Gottesdienstgast erhält am Eingang ein Weizenkorn als Predigtsymbol.

Einfach bei YouTube mal unter Suche eingeben: BURKHARD WESTPHAL….. und es gibt Andachten über „Alt wie ein Baum“ … „Dietrich“ … „Passt“ oder einen Ostergottesdienst mit einem Rasierapparat …… und ein Solo mit Gitarre aus einem Open-Air-Gottesdienst.

Heilig Abend mit Strohhalm

Der Heilige Abend am 24. Dezember steht   in „Corona-Zeiten“ unter dem Motto: „Nur ein Strohhalm“.  Gottesdienstgäste werden gebeten,  zur Teilnahme einen Zettel mit Namen und Adressen  am  Eingang abzugeben.  Dort erhalten sie  einen Strohhalm als Predigtsymbol.  Gottesdienstmitarbeiter   werden in den Open-Air-Christvespern um 15.00 und 17.00 Uhr auf dem Mellinghäuser  Kirchplatz ein „Strohhalm-Lese-Anspiel“ präsentieren. Eine Augenweide ist gewiss: Die „Lebendige Krippe“, die Küsterin Sabine Kuhlmann organisiert.  Und der Dorfpastor  wird mit einem Strohhalm, die Weihnachtsbotschaft verkünden.

Die entsprechenden Abstands- und Hygieneregeln sind zu beachten und werden vor jeder Christvesper über die Beschallungsanlage angesagt. Jeder Gottesdienstgast muss eine Mund- und Nasenmaske tragen, unter der Weihnachtslieder  mitgesungen dürfen.

Am ersten Weihnachtsfeiertag um 17.00 Uhr in Mellinghausen und am zweiten Weihnachtsfeiertag in Siedenburg  um 10.00 Uhr ist jeweils ein Weihnachtsfestgottesdienst geplant. Pastor Burkhard Westphal bringt eine „Ausgedachte Weihnachtsgeschichte“ mit. Und im Sylvestergottesdienst um 17.00 Uhr in der Johannes-der-Täufer-Kirche zu Mellinghausen wird die Jahreslosung 2020  nochmals zum Besinnen und zur Nachdenklichkeit präsentiert. Jeder Gottesdienstgast erhält die „alte“ Kalenderkarte mit der Jahreslosung 2020 als Predigttext, die Jahreslosung 2021 am Ausgang als Mini-Kalender.

Wenn in diesen Corona-Zeiten der zweite große Lockdown kommt, keine Gottesdienste stattfinden dürfen, so hat Pastor Burkhard Westphal bereits vor Wochen in einer Videokonferenz und Kollegen*innen des Kirchenkreises gesagt, dass Plan B folgt: Achim Wiechmann aus Brake wird Trecker mit Planwagen und Pastor, Kirchenmusiker mit Keyboard starten, um dieses aus dem Lukasevangelium, Kapitel 14, zu tun: „Geht hinaus auf die Landstraßen und an die Zäune“. Ein Fahrplan für 7-Minuten Andachten am Heiligen Abend wird dann von einem Mitarbeiterteam vorbereitet.

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Unsere Kindergottesdienstmitarbeiter*innen präsentieren einen digitalen ADVENTSKALENDER. Bis zum Heiligen Abend wird an jedem Tag die Kirchentür neu wie beim Adventskalender geöffnet. https://www.youtube.com/channel/UCtZThaTLCi1J4o_jkKEg5JQ

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Keyboard für Friedhofskapelle

Kurz vor Beginn eines Trauergottesdienst ist es passiert. Das alte Instrument, welches mancher als  Orgel bezeichnete,  sagte keinen Mucks. Pastor Burkhard Westphal sang somit spontan  die  Choräle a cappella. Der Kirchenvorstand Mellinghausen/Siedenburg beschloss umgehend die Neuanschaffung eines Keyboardes mit Verstärker, Klavierhocker und zwei Lautsprechern. Die Technik dieses Instrumentes ist mit vielen Klangmöglichkeiten ausgestattet und wurde auf der Empore fest installiert. Organistin Waltraud Ohrdes aus Sulingen, die überwiegend die Trauergottesdienste in Mellinghausen und Siedenburg begleitet,  freut sich über dieses Instrument, das mit Installationsarbeiten insgesamt 2800 € kostet. Die Finanzierung geschieht aus der Friedhofskasse, die allein aus sämtlichen Friedhofsgebühren „gespeist“ wird. Denn ein kirchlicher Friedhof wird nicht aus Kirchensteuergeldern finanziert, sondern ausschließlich aus den Friedhofsgebühren.

Zum Reformationsfest 2020: Interview mit Martin Luther (alias Burkhard Westphal)

Konfirmanden fuhren zur Tafel

Der Sprinter der Sulinger Tafel fuhr vor den Mellinghäuser Dorfmarkt. Fünf Konfirmanden und  zwei Kirchenvorsteher haben das Fahrtzeug beladen, zwei  Konfirmandenmütter waren bereit, die  Konfirmanden mit PKW’s nach Sulingen zu chauffieren.

Für über 970 € wurden der Tafel Lebens-  und Hygienemittel  geliefert wie Nudeln, Mehl, Reis, Fischkonserven, Zucker, Zahnbürsten und Zahnpasta und vieles mehr. Leider konnten einige Hygienemittel wie Toilettenpapier und Seifen nicht geliefert werden, da es bereits wieder Lieferschwierigkeiten in diesen Corona-Zeiten gibt.   Das ehrenamtliche Mitarbeiterteam bot der Mellinghäuser- und Siedenburger Gruppe eine Führung durch die Einrichtung mit interessanten Infos. Auch wurden als Dankeschön Kaffee, Saft und Schokolade bereit gehalten.

Das Ergebnis der Erntedanksammlung  beträgt insgesamt 1988,56 €. Die andere Hälfte geht zur Diakonie nach Freistatt für die Nichtseßhaftenhilfe.

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Kinder schmücken Kapelle

Sechs Kindergartenkinder kamen mit Erzieherinnen Tina Göckeler und Bianca Steimke in die Dorfkapelle, um sie zu schmücken. Pastor Burkhard Westphal leitete zu einem rhytmischen Klatschen an und  sang wegen der Corona-Zeit dazu ein Solo: „Alle gute Gaben, kommt her von Gott, dem Herrn, drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt und hofft auf ihn!“

Am Sonntag, den 11 Oktober ist Erntedankgottesdienst den Lektorin Marion Müller aus Sulingen gestaltet.

Erntedankgottesdienst und gutes Sammelergebnis

Knapp 100 Gottesdienstgäste konnte Pastor Burkhard Westphal im Gottesdienst zum Erntedankfest begrüßen. 16 neue Vorkonfirmanden stellten sich der versammelten Gemeinde durch „Body-Percussion“ zum  Choral „Lobet den Herren (Ev. Gesangbuch Nr. 447) namentlich vor.

Zwei Tage zuvor führten  die Haupt- und Vorkonfirmanden die traditionelle Erntedanksammlung zugunsten der Diakonie in Freistatt / Nichtseßhaftenhilfe und für die Tafel in Sulingen durch. Der Dorfpastor dankte den fleißigen Konfirmanden, den Gebern für 1943,98 € und für zahlreiche Früchten aus Feld und Garten. Die Gottesdienstgäste dankten mit kräftigem Applaus.

„Love-Story“- Kugelschreiber für Silberne Konfirmanden

Alle sieben Silberne Konfirmanden erhielten vor der Predigt einen vierfarbigen Kugelschreiber. Gott hat seine „Love-Story“ durch Jesus Christus in diese Welt und in die Herzen der Menschen geschrieben. Seit der Konfirmation vor 25 Jahren haben die Jubilare selbst viel in ihren Beziehungsleben, in Beruf und Familie geschrieben,  Unterschriften geleistet und Liebesbriefe verschickt.  Jesus Christus ist Gottes „Unterschrift“ für unser Leben in dieser und Gottes Welt. Somit stand die Jubiläumsfeier unter Gottes Wort aus dem 1. Johannesbrief, Kapitel 4: „Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.“ In IHM bleiben wie eine Mine im Kugelschreiber bleibt, damit Menschen in Glauben, Hoffnung und Liebe gehalten werden. Ihre Silberne Konfirmation feierten: Maren Nitt, Sonja Stuwe, Marcel Freese, Oliver Gerdes, Mike Rust, Stephan Vogt und Rena Delekate (Siedenburg), die für den Jahrgang 1995 diesen Tag durch schriftliche Einladungen  und Telefonaten organisierte. Weitere Fotos auf dieser Homepage unter „Bilder“



 

Jubiläumskonfirmation „auf dem Teppich“

 „Nun bleib mal auf dem Teppich“, diesen Aufruf zur Ordnung kennt jeder. Symbolisch wurde ein Teppich zur Jubiläumskonfirmation  in die Kirche gehängt . Alle 30 Konfirmationsjubilare (Gold, Diamant, Eisern, Gnaden) erhielten vor der Predigt einen Mini-Teppich mit der Aufschrift: „Du, Gott, breitest den Himmel aus wie einen Teppich“ (Psalm 104,2).  Der Himmel wird wie ein Teppich für uns Menschen ausgerollt. Denn wir sind von Gott wertgeschätzt. Und auf diesen Teppich zu bleiben – darum geht es im Glauben. Weitere Begegnungen und Gespräche gab es beim Mittagessen und Kaffeetafel im Gesellschaftshaus Märtens. Pastor Burkhard Westphal inszenierte ein Preisrätsel mit Fragen rund um die Johannes-der-Täufer-Kirche.  Den ersten Preis, einen Teppich, gewann Heinrich Kappelmann. Die vier weiteren Preisen, jeweils ein Kugelschreiber- Lampenset, konnten Ulrike Beyer, Christina Harzmeier, Helga Holthus und Marlies Runge mit nach Hause nehmen.

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„Starternachmittag“ 

                           für  unsere neuen Vorkonfirmanden

Da die traditionelle Vorkonfirmandenfreizeit unserer Kirchenkreisregion im Sulinger Land in der Jugendherberge Damme wegen „Corona“ nicht stattfinden konnte, gab es für die neuen Vorkonfirmanden in Mellinghausen/Siedenburg einen „Starternachmittag“. Open-Air wurde vor dem Gemeindehaus  gesungen: „Worauf  noch  warten, warum nicht starten …  Gott lädt uns ein, zu seinem Fest, lasst uns gehn“. Die jungen Gemeindeglieder stellten die „Baumszene“ aus der Zachäus-Geschichte (Lukasevangelium, Kapitel 19) nach.  Ziel des Konfirmandenunterrichts ist, dass sie wie Zachäus eines Tages die Sehnsucht verspüren, vom „Beobachtungs-Baum“  zu klettern, um mit Jesus Christus in seiner Gemeinde zu leben.

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Nachttisch-Lampen-Konfirmation

„Christen sind keine Armleuchter“, so begann Pastor Burkhard Westphal seine Konfirmationspredigt und hielt eine von 11 gesponserten Nachttischlampen des Baumarktes Leymann aus Sulingen in der Hand. Konfirmation ist der neue Aufbruch ins Licht wie der Pharisäer Nikodemus in dunkler Nacht zu Jesus Christus, dem Licht der Welt, gegangen ist (Johannesevangelium, Kapitel 3, Verse 1-16). Allerdings mussten Konfirmanden niemals klamm und heimlich wie Nikodemus sich zum  Konfirmandenunterricht schleichen. In unserem Land ist gewährleistet, dass Christen öffentlich frei, fröhlich und im Christus-Licht  ihren Glauben leben können und dürfen.

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Überraschungsschultüte – Schulanfängergottesdienst Open-Air

Und dann  packte der Dorfpastor seine mitgebrachte Schultüte  für sieben Schulanfänger und insgesamt 52 Gottesdienstgäste im Open-Air-Schulanfängergottesdienst aus. Gespannte Augen.

Ein Apfel steht für das Runde. Schule soll eine runde Sache werden und vor allem nicht wurmstichig. Dann zog Pastor Westphal  einen Stundenplan aus seiner bunten Schultüte: Kleine Menschen haben nun Termine haben, aber sollen  sich auch Pausen gönnen. Der Ball steht für das miteinander Spielen im Unterricht und in den Pausen. Das Lineal steht symbolisch für den Wunsch, dass die Schulzeit geradeaus verläuft und nicht krumm und schief.  Anhand der Halskette veranschaulichte Westphal, dass die Erstklässler viele Glieder sind, die zusammenhalten sollen, damit die Klassengemeinschaft stabil bleibt. Und zum Schluss kam das große  Holzkreuz für jedes Klassenzimmer: „Das Kreuz zeigt, dass Christus bei euch ist und euch trägt. Und er liebt euch auch dann, wenn eine Klassenarbeit misslingt.  Christus breitet die Arme am Kreuz so weit aus, dass er uns alle mit unseren Stärken und Schwächen umarmt.“ Somit erhielt jeder Erstklässler ein  Kreuz. Weitere Fotos aus die Homepage unter „Bilder“

Videoandacht vom 9. August 2020

Neugeborene werden „eingeläutet“

-Neue Läuteordnung für unsere Gemeinde-

Kirchenvorsteher*innen und Pastor entwickeln und beschließen eine neue Läuteordnung für die große Kirche in Mellinghausen (2 Glocken) und für die kleine Kirche in Siedenburg (1 Glocke).

Dabei standen theologische Sichtweisen entscheidend zur Seite wie „Glocken rufen zum Gottesdienst“ und sind nach Gottesdiensten nicht zu läuten, da Glocken keinen „Abgang“ oder gar „Entlassen“ signalisieren. Im Vordergrund steht die EINLADUNG.

Es werden nicht allein nach alter Tradition Verstorbene „ausgeläutet“, sondern neu ist, dass Eheleute, Familien und Alleinerziehende  die Möglichkeit haben, die Geburt ihres Kindes beim Pastor  oder im Pfarrbüro mitzuteilen. Dann werden  nach der Mitteilung am selben oder drauffolgenden Tag um 15.00 Uhr die Glocken geläutet. Im nächsten Sonntagsgottesdienst  (in Siedenburg oder Mellinghausen) wird die Geburt des Kindes genannt und ein Gebet gesprochen, wozu die „Geburtsfamilie“ herzlich willkommen ist. Dass Mutter und Kind nicht kommen, ist verständlich.

Weiter heißt es in der Läuteordnung: „Die Glocken rufen … zum Gebet“. Somit gibt es zukünftig ein „Morgen-Mittags- und Abendgeläut“ um 8.00 / 12.00 / 18.00 Uhr. Drei Mal am Tag und für jeweils drei Minuten – symbolisch in Beziehung zur Dreifaltigkeit: Gott-Vater / Jesus Christus / Heiligem Geist. Einfach sich einladen zu lassen, für einen Moment zur Ruhe kommen, um sich bei Gott „einzuloggen“ wie es gern smartphonemäßig  formuliert wird.

Die neue Glockenläuteordnung ist aufrufbar auf dieser Homepage unter Downloads / Läuteordnung

Leider können wir in unsere Läuteordnung „Neu-Verliebte-Menschen“ nicht aufnehmen. Aber wenn diese sich bei Pastor Burkhard Westphal melden,  hat er gewiss einen geistlichen Weg …

Foto: Küsterin Sabine Kuhlmann und Monteur der Herforder Elektromotoren-Werke Jonas Burmann

Stiller Protest

 In den letzten beiden Gottesdiensten wurden Armbänder des „Stillen Protestes“ an  Gottesdienstgästen verteilt. Somit nimmt die Kirchengemeinde Mellinghausen/Siedenburg an dieser Aktion teil, die  von der Landeskirche Hannovers  wurde unter die Menschen gebracht werden will.  Somit sind an den Klingel des Pfarramts und des Pfarrhauses grüne Bänder sichtbar.

Ralf Meister, Landesbischof der Landeskirche Hannovers, sagt dazu:

„Stiller Protest bestreitet nicht den Sinn von Demonstrationen. Er ist eine Demonstration. Er setzt auf die Kraft von gemeinsamen Zeichen und Gesten, über alle kulturellen Grenzen hinweg. Er lehnt jede Form von Gewalt ab. Er will nicht die üblichen Redewendungen wiederholen, die allzu bekannten, gewohnten Sätze. Stiller Protest wirkt nicht nur nach außen. Er befragt uns selbst: Wo schlummern meine eigenen Vorurteile, welche Gewohnheiten der Diskriminierung prägen mein Leben, warum reicht mein Mut zur Veränderung nicht?

Stiller Protest steht auf, wenn im Bus Menschen wegen ihrer Hautfarbe verspottet werden. Er sucht das Gespräch, wenn Stammtischwitze rassistisch werden. Stiller Protest bleibt aufmerksam und stärkt den inneren Widerstand. Er schärft das soziale Gewissen.

Alle Menschen sind Gottes Kinder. Für diese uns verliehene Würde beten und kämpfen wir.“  „Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ (Matthäusevangelium Kapitel  5, Vers 9)

Sommergruß unseres Landesbischofs Ralf Meister

Unser Kindergottes-Team grüsst alle Kinder

Keyboard auf der Orgelempore

 „Altes erhalte, Neues gestalte“, sagt Pastor Burkhard Westphal. Und damit meint er auch die klassische Musik mit den schönen alten Choräle also auch die neue Kirchenmusik mit den modernen geistlichen Liedern. Es gibt bereits im Gesangbuch Lieder wie beispielsweise „Laudato si“, die sich hervorragend für die Keyboardbegleitung eignen. Somit hat der Kirchenvorstand beschlossen, ein Keyboard auf der Orgelempore mit Verstärker und zwei Lautsprecherboxen zu installieren. Somit kann der/die Kirchenmusiker/in zukünftig ganz einfach einen Instrumentenwechsel im Gottesdienst vornehmen. Das Foto zeigt die Techniker des Musikhaus Ahrends (Großefehn) bei den Installationsarbeiten.

Luftballon  ohne Luft ist schlapp

Christen benötigen Wind, Atem und Odem, um in Glaube, Hoffnung und Liebe zu leben. Aus sich selbst muss niemand glauben. Der Heilige Geist ist wie Wind, der belebt. Aus einem leeren, schlaffen „Gummi-Etwas“ entsteht etwas Rundes  und Pralles.  Mitarbeiter*innen  haben mit Pumpen Luftballons aufgeblasen, um die Predigt des Pastors in Siedenburg und Mellinghausen an beiden Pfingstfeiertagen   für  insgesamt 72 Gottesdienstgäste   symbolisch zu unterstützen: „Ich kann nur glauben, weil  mir Gott  Wind und Kraft in mein Leben hinein pustet“. Mein Glaube ist schlapp, aber der Heilige Geist „pustet“ ihn auf.

Die Pfingstgeschichte für Kinder von unserem Kindergottesdienstteam

Flammenbaum für Kinder

Unser Kindergottesdienst-Mitarbeiter-Team hat zum Pfingstfest für Kinder jeweils einen „Flammenbaum“ vor der Kirche in Mellinghausen und vor der Kapelle in Siedenburg aufgestellt. Dort gibt es die Pfingstgeschichte „to go“, also zum Mitnehmen.